Der Vorhang bleibt unten

Von: Redaktion
Am: 20.04.2002  22:41:59

Als nach 1945 der Theaterbetrieb in Dresden wieder begann, war die ehemalige „Tonhalle“ auf der Glacisstraße die erste Spielstätte. Zu DDR-Zeiten besaß das sogenannte „Kleine Haus“ des Staatsschaupiels Dresden große Bedeutung für die Dresdner Theaterlandschaft. Das blieb auch nach der „Wende“ 1989 so, doch 1998 war damit abrupt Schluß. Bauliche Mängel führten zur Schließung des Kleinen Hauses, als Ausweichspielstätte wurde das „Schlosstheater“ eingerichtet.

Ursprünglich sollte 2003 der Spielbetrieb im renovierten „Kleinen Haus“ wieder aufgenommen werden. Nun sollen allerdings in dem genannten Jahr die Bauarbeiten erst beginnen; die Eröffnung ist für 2005 vorgesehen.
Die Bemühungen um die Reaktivierung der einst so wichtigen Spielstätte erscheinen zögerlich, zumal mit dem „Schlosstheater“ eine geeignete Alternative zur Verfügung steht. Doch was bedeutet das „Kleine Haus“ eigentlich für die Neustädter Kulturlandschaft? – Ihre Meinung ist gefragt...

Weitere Informationen:
Anfrage zum „Kleinen Haus“ bei der Sitzung des Sächsischen Landtages am 18. Mai 2001: Auszug aus dem Sitzungsprotokoll





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