Stadtplanungsamt und Lösungen?

Von: ImmerDerselbe@gmx.de
Am: 18.06.2001  09:26:55

Selbstverständlich ist vom Stadtplanungamt nichts sinnvolles zu erwarten! Dass in der Äußeren Neustadt permanent 500 PKWs im Parkverbot stehen ist sogar offiziell bekannt, und dass dies nicht die immer gleichen Unbelehrbaren sind auch. Dennoch erlaubt sich die Stadt, diese zum Falschparken genötigten abzukassieren und die eingenommenen Gelder in den Rückbau der noch vorhandenen Stellflächen zu investieren. Sie nennen das "Gliederung". Getroffen werden damit nicht nur die Anwohner, denen ihr für nichts bezahlter Anwohnerparkausweis nichts nützt, sondern auch jene Touristen, die letztlich ihr Geld in diesem Stadtteil ausgeben. Die Vorschläge des Stadtplanungsamtes zur Sanierung der "Straßen" in der Äußeren Neustadt sehen so aus, dass die Alaunstraße einseitig zum Radweg umgebaut werden soll, um dann keinen auf der Königsbrücker bauen zu müssen, wo wiederum (trotz Abriß klassizistischer Vorgärten) kein Platz mehr wäre für ein separates Gleißbett für die Straßenbahn, das nicht die Stadt, sondern der Freistaat bezahlen müßte. Oder sie sehen aus wie auf der Leonhardstraße, wo durch Gliederung gar ein Drittel der dortigen Parkplätze wegfallen soll. Aus diesem Dilemma wird die Sadt nur herauskommen, wenn sie in der äußeren Neustadt ein Einbahnstraßensystem errichtet, das zudem noch die Möglichkeit biete, mehr PKW-Stellflächen zu errichten. Ob das die qualifizierten Schreibtischhengste wolen oder nicht.




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