RE: Zur Sammelstraße ausgebaut?

Von: holger.mueller.sn@t-online.de
Am: 18.07.2001  11:28:42

Der Ortsbeirat hat auf Intervention von Herrn Koettnitz (Leiter Straßen- und Tiefbauamt) erst am 18. April diesen Jahres die Höherstufung der R-L-S zu Sammelstraße empfohlen. Dieser Empfehlung konnte die Stadt selbstverständlich folgen. Basis dieser Entscheidung war die stadtseitig ausgelegte Fährte, Sammelstraßen dienen dem Sammeln von Verkehr innerhalb eines Wohnviertels. Dabei ist Sammelstraße ein rein "technokratischer" Begriff. Dahinter stehen vor allem folgende technische Größen: Kapazität bis zu 800 Kfz/h (Zählung März 2001: 250 in der Spitzenstunde!) sowie 5,50 m Fahrbahnbreite, was den störungsfreien Begegnungsverkehr von Lkw mit 40 km/h erlaubt. Sechs Meter Fahrbahn erhöhen zwar nicht mehr die Kapazität, aber ermöglichen Lkw mit 60 km/h aneinander vorbei zu fahren. Die Tatsache, dass der Verkehr auf der R-L-S zu über 90% aus Hechtviertelfremden besteht, ist am Wochenende mit dem fast "dörflichen" Ambiente zu bestaunen. Solche Zustände sollten u. E. in einem Wohnviertel der Standard sein: Jeden Tag zu jeder Stunde. Die R-L-S wird durch den Ausbau für den aktuellen und zukünftigen "Sickerverkehr" (Koettnitz zu den Auswirkungen der Baumaßnahme Königsbrücker Str.) ertüchtigt. Zumal bereits uns gegenüber gemachte Zusagen zu Tempo 30 und Rechts-vor-Links auf der Tannenstraße nicht eingehalten werden und das geforderte Durchfahrverbot für Lkw ebenfalls wieder abgelehnt wird. Jede(r) muss sich deshalb selber fragen, was mit dem Streckengebot 30 km/h auf der R-L-S und Rechts-vor-Links wohl werden wird, wenn im Oktober der Ausbau abgeschlossen ist. Nach den bisherigen Erfahrungen mit Herrn Koettnitz (siehe oben zur Tannenstraße) wird die R-L-S dann auch offiziell "Rennpiste", weil auch 50 km/h für ein Wohn- und Geschäftsviertel zu viel sind. Holger Mueller BI "WIR im Hecht"




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