handelsboykott

Von: kyrill
Am: 08.05.2003  21:36:42

1. zum argument, dass auch nazis ausländische waren boykottieren: sicherlich ist es nicht einfach, sich in so "guter" gesellschaft wiederzufinden, wie es nazis sind - aber wenn nazis kartoffeln essen, verzichte ich noch lange nicht darauf, und lasse mich trotzdem nicht den nazis zuordnen!! 2. dass man auch viele andere waren boykottieren müsste/muss, dem stimme ich zu. allerdings sehe ich auch bei Ragabs boykott ein problem: nicht alle us-amerikaner sind für (den) krieg. ergo: zunächst müsste man kriegsförderndes verhalten innerhalb der firmen (= der aktionäre, der manager etc.) feststellen, bevor man sie dafür bestrafen darf. da das aber sehr schwer im einzelnen möglich ist, schlage ich vor, auf zertifizierte produkte umzusteigen. die sind zwar meist etwas teurer, aber frieden gibts nicht billig! also z.b. in den Quilombo in der Dreikönigskirche gehen (mo - fr 15 bis 18 und samstags 10 bis 16 uhr). oder bio-produkte kaufen: umweltzerstörung ist durchaus zündstoff für kriege, weil lebensgrundlagen in für uns europäer unvorstellbarem ausmaß zerstört werden. oder geld nur ethisch-kontrolliert anlegen, z.b. bei der GLS-Bank Bochum oder in entsprechenden fonds bei mittlerweile vielen sparkassen/banken. ... und natürlich boykottieren, worüber man bescheid weiß, dass die firmen ins kriegs- oder sonstige zerstörerische geschehen verwickelt sind, wie z.b. coca-cola (s.buch von pater, siegfried: "zuckerwasser"). kyrill




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