Fährmann hol über?

Von: Redaktion
Am: 03.11.2002  20:39:10

„Im Dezember wird die Fähre wieder in Betrieb genommen“, kündigt DVB-Sprecherin Anja Ehrhardt an. Dann sollen die beiden Anleger fertig sein, die während des Hochwassers weggeschwemmt wurden. Den der Johannstädter Seite fanden Taucher später in der Elbfahrrinne, und auch auf der Neustädter Seite muss die Anlegestelle neu gebaut werden.

Noch ist allerdings unklar, welches Schiff dann eingesetzt wird. „Es läuft auf ein neues Schiff hinaus“, so Ehrhardt. Die alte Fähre sei nach den bisherigen Untersuchungen so stark beschädigt, dass eine Reparatur genau so viel kosten würde wie ein neues Schiff. Die Verkehrsbetriebe als Eigentümer und Betreiber der Fähre hoffen auf eine Förderung für ein neues Schiff. „Wenn das nicht klappt, haben wir in Kleinzschachwitz aber auch noch ein Ersatzschiff liegen“, so Ehrhardt.

Während des Hochwassers hatte sich die Fähre vom Johannstädter Anleger losgerissen und war auf den Gohliser Wiesen angeschwemmt worden – und dort liegt sie auch noch. Weil die Wiesen immer noch zu nass sind, um sie mit schweren Geräten zu befahren, werde der Abtransport noch eine Weile dauern.

Angesichts der aktuellen Sparzwänge der Stadt erscheint eine Wiederinbetriebnahme der Fährverbindung umso erstaunlicher, als deren verkehrliche Bedeutung wohl eher gering ist. Doch welchen Wert hat die Fähre, gerade für die Neustadt? – Sagen auch Sie Ihre Meinung zu diesem Thema!





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