Zur Lage

Von: memoriter@web.de
Am: 29.11.2006  14:53:40

Eine Zwischenmeldung zur Unterschriftenaktion: innerhalb von 5 Tagen haben ca. 3000 Leute unterschrieben. Das ist eine sehr gute Zahl. Am kommenden Wochenende wird weiter daran gearbeitet, die Zahl zu erhöhen. Ein weiteres Treffen der Spätshopbetreiber hat heute ergeben, dass es am 7.12. den Versuch geben wird, vor der Abstimmung im Rathaus das Wort zu bekommen und zu den Abgeordneten zu sprechen. Dazu werden Medienvertreter eingeladen und natürlich, was noch wichtiger ist, Interessierte und Betroffene aus der Neustadt. Also folgt uns dorthin und macht den Abgeordneten klar, dass es nicht nur um den Verkauf von Alkohol geht, sondern um mehr (siehe die anderen Postings). Es wurde auch beschlossen, gemeinsam mit der Stadt und vor allem mit Fachleuten nach Lösungen zu suchen jenseits einer Polizeiverordnung. Es wird ein offener Brief an die Abgeordneten geschickt, an jeden einzelnen persönlich, der auch in den Tageszeitungen voraussichtlich in Auszügen abgedruckt werden wird. Also es sieht nicht so schlecht aus, sofern die Abgeordneten offen sind für eine rationale und ernsthafte Argumentation. Die Unterschriften machen dementsprechend klar, wie sehr die Leute hinter den Spätshops im Allgemeinen stehen und dass sie nicht bereit sind, sich den wenigen Krawallmachern zu beugen, denn die sind der Anlass für diese übereilte Verordnung. Die Spätshopbetreiber lassen im Übrigen auch prüfen, auf welchen Rechtsgrundlagen diese Polizeiverordnung überhaupt beruht. Das wichtigste ist also die Unterstützung im eigenen und im allgemeinen Interesse. Grüße, Andreas.


 


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