andi

Von: a
Am: 07.07.2006  16:55:24

dass manche dinge (ruhestörung etc.) für die anwohnerInnen ärgerlich sind, kann ich verstehen. "arbeitslose und assis" verantwortlich zu machen, halt ich dagegen für falsch. vielmehr sind in der äußeren neustadt eben ein großteil der ausgehmöglichkeiten konzentriert (in dieser konzentration scheint es mir auch fast ein unikat zu sein). dass es in der folge lauter zugeht als anderswo, ist deshalb nicht zu verhindern. dass die polizei auch nicht bei jeder ruhestörung eingreift, sondern im zweifelsfall eine eher zurückhaltende strategie fährt, ist mir auf grund einer möglichen eskalationsgefahr verständlich. nun aber eine strategie zu überlegen, wie man denn kneipen etc. aus der neustadt vertreiben kann, scheint mir völlig verfehlt. den großteil der atmosphäre hat die äußere neustadt doch nur durch diese dichte an cafes, kneipen und kleinen läden. im übrigen: all die gewerbetreibenden sind auch teil der neustadt und haben das recht, mitzubestimmen. übrigens: döner-buden ziehen randalierer an? ich glaube eher, die ziehen hungrige an. eine anwohnerInnen-parkschein-regelung wäre dagegen sinnvoll. die alternative ist, sich ein anderes wohnviertel zu suchen. da gibt es ja mit dem hechtviertel in der neustadt eine ideale alternative.


 


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