mein standpunkt

Von: DonPedro@wasteland.rfc822.org
Am: 20.06.2006  11:24:13

als relativ frisch zugezogener habe ich die brn jetzt zum ersten mal als anwohner und in den beiden jahren davor als in dresden wohnender besucher miterleben dürfen. mir hat es jedes mal viel spaß gemacht, die bei jeder größeren menschenansammlung auftretenden unannehmlichkeiten mal ausgenommen. zu den zugezogenen: als hochschulstadt und kulturmetropole zieht dresden naturgemäß menschen von außerhalb an, die ja dann irgendwo wohnen wollen. ohne diese und unter einbeziehung der abwanderung der dresdener nach sonstwo wäre hier aber schon lange ein staubiges ödland entstanden (übertreibung absicht, man muss ja hier vorsichtig sein). zu den brn-touristen: also entschuldigt mal bitte, jeder musiker/schausteller/kulturschaffende der nicht aus dresden kommt ist in der zeit zwischen seinen auftritten/performances/etc. ebenfalls ein brn-tourist. der großteil derer, die nur bummeln oder saufen wollen trägt meiner meinung nach auch zur vielfalt der veranstaltung bei. diesen input sollte (und kann) man sich nicht entgehen lassen. der rest? idioten haste immer :) zu den "besser-wessis", "beute-wessis" u.s.w.: darüber sollte man aber doch langsam hinweg sein, oder? ich bin im ostteil deutschlands aufgewachsen und schäme mich für solche äußerungen. mehr gibt´s dazu nicht zu sagen. zur kapitalisierung/kommerzialisierung: ich habe mich etwas zu den ursprüngen der brn belesen und kann nachvollziehen, wieso man als organisator der ersten stunde nicht mehr mit dem jetzigen ablauf konform geht. andererseits: irgendwem wollt ihr eure selbstgestrickten wollsocken doch auch verkaufen, oder? für die ganz harten: stellt doch ein schild auf "ich verkaufe nicht an wessis" (siehe oben) ;) desweiteren: geld verdienen steht in deutschland nicht unter strafe, jeder entscheidet selbst ob und bei wem er kauft. neustadt ohne >konsum< und >plus


 


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