Musik und Bier als Sörfaktor

Von: dorowtea@gmx.de
Am: 21.06.2004  16:18:15

Lieber Jörg, als Bewohner des Hauses Louisenstraße 93 und somit Mitveranstalter der Aktivitäten des LOUISE 93 e.V. zur BRN ´04 fühle ich mich von Deinen und den Worten von Frau Beier und Herrn Bolz, welche in den heutigen Ausgaben von SZ und DNN zitiert werden, zu Unrecht gebrandmarkt. Euer Unmut ob des Geschehenen ist nachvollziehbar, auch wir als Nachbarn waren und sind bestürzt und dies umso mehr, als daß sich nun die Verdachtsmomente erhärten, daß es sich tatsächlich um Brandstiftung handeln könne. Den Vorwurf, unsere Veranstaltung nicht abgebrochen zu haben jedoch kann ich nicht nachvollziehen, denn zum ersten haben wir die Auftritte der Bands um etliches verschoben (schon allein um dem Vorwurf zu begegnen, den Strom der Schaulustigen für unser Anliegen zu mißbrauchen!), zum zweiten wurde das Gelände um das Stadtteilhaus verständlicherweise von Polizei und Feuerwehr abgeriegelt und eine tatsächliche Hilfeleistung in Form emsigen Zupackens erübrigte sich fürs erste und zum dritten verbessern oder entkrampfen wir die Situation nicht dadurch, daß wir schlagartig alles fallen lassen, uns ins Heer der GafferInnen einreihen und darauf hoffen, irgendwann ein Eimerchen greifen und gelebtes Gutmenschentum zur Schau zu stellen zu können. Wenn die BesucherInnen unserer Veranstaltung unverrichteter Dinge wieder von dannen ziehen und wir als Verein auf Unkosten von mehreren hundert Euro (Bühne, Technik, Speis & Trank...) sitzenbleiben, ist letztlich weder Dir, noch Deinem Auto, noch dem Stadtteilhaus geholfen. Und abschließend sei Dir bzw. Euch versichert: wir haben unseren Umsatz während der Löscharbeiten nicht merklich steigern können denn die Schaulustigen waren nicht sonderlich verzehrfreudig sondern eben tatsächlich zum schauen gekommen, so fragwürdig das sein mag! Ulrich


 


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