Bomben statt Konfetti  
"In den Elbwiesen stecken Brandbomben wie Spargel in der Erde, ganze Kaskaden nicht gezündeter Brandstäbe haben sich tief in den Erdboden gewühlt. Die Zerstörungen am Admiral-Scheer-Ufer sind tiefgreifender. Mädchengymnasium und Finanzamt ragen als Ruinen in den regengrauen Himmel, die Dreikönigsschule ausgebrannt. Schmerzlich ist der Anblick des reizenden Barockschlößchens 'Anton's' auf der anderen Seite der Elbe - Brandruine zwischen den alten Bäumen." Wolfgang Filzinger, Filmproduzent aus Klotzsche, über die Zerstörungen des 13. Februar 1945. Mehr...

Dornröschenschlaf vorbei?  
Mit Hilfe von EU-Fördergeldern könnte die Gegend an der Leipziger Straße bald zu neuem Leben erweckt werden. Für die brach liegenden Flächen zwischen Neustädter Hafen und Bahnhof Neustadt sind verschiedene Nutzungen vorgesehen, unter anderem auch die Unterbringung des Dresdner Verkehrsmuseums. Mehr...

Nur Büro- durch mehr Demokratie?  
"Mehr Demokratie!" fordert die PDS-Fraktion des Stadtrates. Nach deren Willen soll die Hauptsatzung, eine Art Verfassung der Stadt, in mehreren Punkten geändert werden. Hauptpunkt dabei: Für die zehn Ortsamtsbereiche der Stadt soll wie für eingemeindete Ortschaften das sogenannte "Ortschaftsrecht" gelten. Ortschaftsräte haben wesentlich größere Entscheidungsbefugnisse als Ortsbeiräte. Mehr Bürokratie dadurch fürchten allerdings die Gegner des Antrags. Mehr Informationen - gibt's hier.

Ab durch die Röhre  
Beim Drunter und Drüber zur Waldschlößchenbrücke ist nun noch eine Variante ins Spiel gekommen: Drunter statt drüber. Diskutiert wurde der Vorschlag eines Tunnels unter der Elbe in einer Veranstaltung am 31. Januar, zu der die Bürgerinitiativen Blasewitz und VerkehrsFluss eingeladen hatten. Mehr...

Viel Porzellan  
Im vergangenen März wurde der Neustädter Bahnhof 100 Jahre alt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden allerdings erst im Juni statt, nach Abschluß der Sanierung. Noch später, im Januar 2002, wurde aus gleichem Anlaß ein übergroßes Wandbild aus Meißner Porzellan in der Bahnhofshalle enthüllt. Seitdem prangen "Sachsens schönste Schlösser und Burgen" über den Köpfen der Reisenden. Mehr...

Nicht nur für den kleinen Hunger...  
In der Neustadt gilt der Döner als selbstverständliches Nahrungsmittel. Doch selbstverständlich ist nicht, was dafür zu zahlen ist. Einst waren die gefüllten Fladenbrote vor allem deshalb beliebt, weil sie für wenig Geld satt machten, aber seit der Einführung des Euro sieht das etwas anders aus. Mehr...

Ach, Kinder!  
Es ist was faul im Land der Dichter und Denker. Das behauptet zumindest die PISA-Studie. Und erhält Beifall von vielen Seiten, außer von den Kultuspolitikern und den Schulaufsichtsbeamten natürlich. Die Schüler maulen und fragen sich, wozu das alles gut sein soll. Was einigermaßen Spaß macht, findet sowieso erst nach Schulschluss statt. Die Lehrerschaft erfüllt pflichtgemäß Lehrpläne und enttäuscht regelmäßig die Erwartungen von Schülern und Eltern. Die wiederum klagen die Schule an. Am Ende stellen Wirtschaft und Wissenschaft einhellig fest: Es fehlt qualifiziertes Personal.
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METROPOLIS am Waldschlößchen  
Schauburg-Betreiber Frank Apel überraschte die Öffentlichkeit vor kurzem mit der Erklärung, er habe das Kino Bofimax übernommen. Mit einer Mischung aus kommerziellem und Programmkino soll das "Metropolis" - so der künftige Name des Filmtheaters - mit eigenem Profil die Dresdner Kinolandschaft bereichern. Mehr...

Conni im Visier  
Jedes Jahr, wenn der Kinder- und Jugendhilfeausschuss über die Bewilligung seiner Fördermittel berät, entzündet sich auch der Streit um das AZ Conni: Welche Kriterien muss ein Verein erfüllen, um von der Stadt mit einer Geldsumme bedacht zu werden? Bisher fand sich im Ausschuss immer eine Mehrheit für das Alternative Zentrum, doch seit dem Vorwurf des Linksextremismus durch Stadträtin Aline Fiedler und den Landtagsabgeordneten Lars Rohwer wird der Verein genauer unter die Lupe genommen.
Zu Recht? Ein Beitrag von Friedrich Boltz, Ortsbeirat Neustadt. Mehr...

Parkraumbewirtschaftungskonzept Äußere Neustadt
Zur Verbesserung der angespannten Situation des ruhenden Verkehrs (Parken) in der Äußeren Neustadt hat die Landeshauptstadt Dresden durch das Stadtplanungsamt ein Parkraumbewirtschaftungskonzept bei einem Ingenieurbüro in Dresden in Auftrag gegeben. Bei der Erstellung des Konzeptes und der Festlegung seiner Ziele werden die betroffenen Bürger eng in den Planungsprozess mit eingebunden. Dazu wird es aktuelle Informationen in der Stadtteilzeitung geben sowie - erstmalig in dieser Form - eine Informationsplattform im Internet. Zusätzlich werden im Stadtteilhaus Informationen zur Verfügung gestellt. Bürgerforum und Ortsbeirat sind ebenfalls eingebunden. Mehr...

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